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Harun Yahya - Die beispielhafte Gerechtigkeit des Propheten (s.a.w.s)

Wir heißen den Monat Ramadan willkommen

von HARUN YAHYA

 

Die gesamte Islamische Welt feiert den Monat Ramadan, und Ich hoffe, dieser gesegnete Monat wird eine Quelle des Guten, der Zufriedenheit und des Friedens sein.

Der Ramadan ist der gesegnete Monat, in dem der Menschheit der Quran als Wegweiser gesandt wurde. In den Ramadan fällt auch die "Nacht des Schicksals", die im Quran beschrieben wird als

"…besser als Tausend Monate." (Sure 97:3 – al-Qadr)

Im Ramadan wenden sich alle Muslime der Welt Allah zu und fasten. Der Ramadan stärkt die Einheit und Zusammengehörigkeit der Islamischen Welt; Er ist eine Zeit, in der die Menschen einander helfen und einander verstärkt ihr Mitgefühl zeigen.

In der Sure al-Baqara, sagt Allah folgendes über den Monat Ramadan:

Es ist der Monat Ramadan, in dem der Quran als Rechtleitung für die Menschen und als Beweis dieser Rechtleitung und als (normativer) Maßstab herab gesandt wurde: Wer von euch in diesem Monat zugegen ist, soll während seines Verlaufs fasten. Wer jedoch krank ist oder auf einer Reise, der (faste) eine (gleiche) Anzahl anderer Tage. Allah wünscht, es euch leicht und nicht schwer zu machen, und dass ihr die Zahl (der Tage) erfüllt und Allah dafür preist, dass Er euch geleitet hat. Und vielleicht seid ihr dankbar. (Sure 2:185 – al-Baqara)

Aufgrund dieses Gebots unseres Herrn empfinden Millionen Muslime, ganz gleich wo auf Erden sie sich befinden, dasselbe Hochgefühl, von der Stunde des Fastenbeginns am Morgen bis zur Stunde, da das Fasten des Abends endet.

Sie fasten in der Hoffnung, Allah zu gefallen, Seiner Gnade teilhaftig zu werden und das Paradies zu erreichen; Dieser Akt des Gebets stärkt die Liebe der Muslime für ihre Glaubensbrüder und Glaubensschwestern, die sie nie gesehen haben.

Doch das Bewusstsein der Einheit, das der Monat Ramadan verdeutlicht, sollte nicht auf diesen einen Monat beschränkt sein; es sollte im gesamten Islamischen Jahr präsent sein.

Muslime werden heute in vielen Teilen der Welt grausam unterdrückt; Seit ihrer Kindheit sahen sie Bomben fallen; Und Tausende alte und schutzlose Menschen wurden zurück gelassen, schwach und allein. Damit dieses Elend aufhört, ist es am Wichtigsten, intellektuelle Anstrengungen zu unternehmen, die Islamische Moral in der Welt zu verbreiten. Geschieht dies nicht, gibt es keine Hoffnung, den Nationen Frieden zu bringen und dem Grauen und Chaos ein Ende zu bereiten.

Die Muslime auf der Welt müssen ihre eigenen Differenzen beilegen und ihre Kräfte schnell darauf ausrichten, diese Anstrengung zu beginnen. Die Muslime müssen alles in ihrer Macht stehende tun, die Islamische Moral zu verbreiten.

Allah gebietet den Muslimen die Einheit. Alle Muslime glauben an Allah, gehorchen dem Quran und folgen dem Weg unseres Propheten Mohammed (s.a.w.s). Sie wenden sich zum Beten derselben Kiblah (Gebetsnische) zu und hoffen auf die gleiche gute Vergeltung im Jenseits. Alle Muslime verehren denselben Herrn, dasselbe Buch, denselben Propheten und dieselbe Kiblah. Alle Muslime stehen gegen die Sünden des Mordens und Raubens, der Falschheit und sexuellen Perversion; Und alle treten für dieselben Werte ein. Diese Gemeinsamkeiten sollten alle unter ihnen bestehenden Differenzen in den Hintergrund treten lassen.

Muslime mögen aus unterschiedlichen Nationen und ethnischen Gruppen stammen und unterschiedliche Ansichten zu politischen und sozialen Fragen vertreten. Sie mögen zu unterschiedlichen Konfessionen, sozialen Schichten und Gemeinschaften gehören, und sie mögen dem Islam auf unterschiedliche Weise dienen; Doch diese Unterschiede sollten keinesfalls ihrem Geist der Einheit im Wege stehen. Im Quran fordert unser Herr die Muslime auf:

"Und haltet allesamt an Allahs Seil fest, und zersplittert euch nicht."(Sure3:103 – Al-'Imran)

Diesem Gebot unseres Herrn sollten wir dieselbe Bedeutung einräumen, mit der wir fasten und beten. Jeder kann viel erreichen, wenn er sein Gewissen und seine Intelligenz einsetzt, die von Gott gegeben sind. Wenn die Menschen auf ihr Gewissen hören und eine gute Moral praktizieren, dann gibt es zahllose Dinge, die sie im Namen des Guten tun können. Was oder wie viel sie tun, ist weniger bedeutsam, als das Maß der Anstrengung, die sie aufgewendet haben für ihre Aufgabe.

Kein Muslim sollte unbeteiligt bleiben angesichts des Elends in Palästina und im Libanon. Um diese Aggression zu stoppen und den Frieden auf der Welt zu fördern, sollten Anstrengungen unternommen werden, die Islamische Moral zu verbreiten. Diese Anstrengungen müssen miteinander koordiniert werden. Es ist ein wichtiger und dringender Akt des Gottesdienstes für jeden Muslim, anderen von der Islamischen Moral zu berichten und die Religion des Islam zu verbreiten.

Wer nicht auf sein Gewissen hört und in sorgloser Unsensibilität handelt gegenüber dem Leiden der Waisen, der Armen und der Unschuldigen, wer die ihm in dieser Welt gegebenen Besitztümer und Segnungen verschwendet und wer tatenlos der Unterdrückung von Frauen, Kindern und Alten zusieht, muss seine achtlose Haltung aufgeben und den der Islamischen Moral entsprechenden Geboten gemäß handeln. Wer das tut, wird der Verbreitung der Islamischen Moral auf der Welt dienlich sein.

Um herauszufinden, was Sie selbst tun können, um dem Islam zu helfen, ist diese Website vielleicht hilfreich für Sie:

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