| DIE UNTERDRÜCKUNGSPOLITIK
DER KOMMUNISTISCHEN PARTEI
Es gab zwei Hauptabschnitte im chinesischen Kommunismus: Die Mao und
die Deng Periode. Obwohl sich Mao und Deng in Theorie und Praxis unterschieden,
gab es, hinsichtlich der Kriterien der Menschenrechte und Demokratie
in den beiden Perioden zwei sehr wichtige Gemeinsamkeiten. Das Land wurde
während beider Perioden unter der strengen Kontrolle der Kommunistischen
Partei gehalten. Die jetzigen Machthaber setzen die Unterdrückung
des chinesischen Volkes unter demselben despotischen Regimes fort.
 
Wie
sich China selbst der Außenwelt darstellt und was gegenwärtig
im Inland vorgeht, ist in Wirklichkeit sehr verschieden. Wolkenkratzer,
moderne Straßen und luxuriöse Arbeitsplätze sind
nicht genug, um die Tatsache, dass einige 100 Millionen Menschen
unter unmenschlichen Bedingungen in den Arbeitscamps Zwangsarbeit
verrichten müssen, Müllhalden durchstöbern, da sie
nicht genügend zu essen haben oder sich stundenlang um Arbeit
anstellen. |
Die Ära Mao dauerte von 1949 bis 1977 und war Zeuge von Millionen
Hungertoten und der Tötung von Millionen anderen. In allen Lebensbereichen
herrschte strenge Disziplin vor, nur wenig persönliche Freiheit
war erlaubt und ganze Gemeinden wurden durch Gewalt und Unterdrückung
im Zaum gehalten. Lebensmittel konnten nur auf Marken gekauft werden,
nur eine Art Kleidung war erlaubt und die Menschen konnten nur auf Feldern
oder in Fabriken des Staates arbeiten. Die Kommunistische Partei entschied,
wer wen heiraten durfte, wo sie leben müssten und wieviele Kinder
sie haben dürfen.
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Obwohl heute Lebensmittel frei gekauft werden können, die Menschen
anziehen dürfen, was sie wollen und Nachbarstädte besuchen
können, haben diese Änderungen in der Wirtschaft zu keiner Änderung
in der Denkensweise der Partei geführt. Die Chinesen können
nur innerhalb der von der Kommunistischen Partei gesetzten Grenzen die
Freiheit genießen. In Wirklichkeit haben die letzten wirtschaftlichen Änderungen
begonnen, als die Kommunistische Partei private Investitionen erlaubte,
um die durch die Politik Maos ruinierte chinesische Wirtschaft wieder
flott zu bekommen. Allerdings zeigten sich die Erneuerungen und der Fortschritt
nicht in den ländlichen Gebieten, wo der Grad der Armut weiter steigt.
Daneben gehen die Hinrichtungen, die wir im Detail in den vorhergehenden
Kapiteln dieses Buches beschrieben haben, die Arbeitslager, der Verkauf
der Organe der Opfer, die zwangsweise Familienplanung und andere Praktiken
weiter. Im Anschluss an das Tiananmen Platz Massaker von 1989 verrieten
die Aussagen des Präsidenten von China, Jiang Zemin, dass die wirtschaftlichen
Reformen weitergeführt werden, dass aber niemand von Demokratie
auch nur träumen solle. Diese Zusammenfassung der Politik der Partei
war von großer Bedeutung.
Ein Artikel der New York Times beschrieb die chinesische Idee von Demokratie
wie folgt:
Das Justizministerium gab zu, mehr als 2.000 „gegenrevolutionäre“ politische
Gefangene in seinem Gewahrsam zu haben. Diese Zahl ist in den letzten
Jahren zurückgegangen. Aber unzählige Tausende anderer politischer
und religiöser Gefangenen befinden sich in Arbeitslagern und Irrenanstalten.
In der von der Polizei streng kontrollierten Gesellschaft hat sich seit
1979 nichts geändert, als junge Intellektuelle wie Wei Jingsheng
und Xu Wenli ihre Forderungen nach Reformen an der Demokratiemauer aufhängten
... Wei ging ins Gefängnis, wo er heute noch ist und Xu ist ein
politischer Einsiedler.76
Obwohl die chinesische Regierung behauptet, dass jeder frei ist, seine
Gedanken zu äußern, haben wir gesehen, dass es der chinesischen
Bevölkerung nicht erlaubt ist, weder das Regime oder älteren
Parteimitglieder und ihre Handlungen zu kritisieren, noch diese Kritik
zu publizieren. Die Partei überwacht streng alle Meinungen die mit
ihr im Widerspruch stehen. Menschen werden aus Staatssicherheitsgründen
bestraft, wenn sie die geringste Kritik äußern. Diejenigen,
die dagegen handeln können für Monate gefangen bleiben, ohne
dass sie einem Gericht vorgeführt werden und ihrer Verwandten bleiben
ohne Benachrichtigung über ihr Schicksal.
DAS TIANANMEN PLATZ MASSAKER
Am 4. Juni 1989 war die Welt wieder einmal Zeuge der Brutalität
des kommunistischen Chinas. Als Universitätsstudenten am Tiananmen
Platz für Demokratie und größere Freiheiten demonstrierten,
fanden sie sich der Armee ihres eigenen Landes gegenüber. Die chinesische
Regierung achtete nicht darauf, dass die 19 oder 20-jährigen Protestierenden
ihre eigenen Bürger waren. In den Augen der Kommunistischen Partei
Chinas war der wichtige Faktor die Existenz einer potenziellen Bedrohung
des Staates. Das Politbüro entschied, dass die Studenten tatsächliche
eine Bedrohung darstellten. Diese Entscheidung führte zum Tod von
tausenden Menschen mit weiteren tausenden Verwundeten und zehntausenden
in der Haft Gefolterten.
Am 4. Juni 1989 marschierte die Volksbefreiungs Armee gegen die protestierenden
Studenten am Tiananmen Platz und tötete nach Angaben des chinesischen
Roten Kreuzes 2.600 Menschen. Diese Zahl beinhaltet nicht die von der
Armee im Geheimen Begrabenen oder anderweitig „Verschwundenen“.
Andere Quellen schätzten den Todeszoll zwischen 7.000 und 20.000.
Mehr als 7.000 Menschen wurden während des Vorfalls verwundet. Über
40.000 wurden verhaftet (die meisten davon wurden später öffentlich
hingerichtet).77 Auf diese Weise
zeigte das kommunistische China wieder einmal der Welt, wie “erfolgreich” es
mit seinen Gegner umgegangen ist.
Der Tiananmen Platz war einst das wichtigste Zentrum der stark unterstützten
demokratischen Bewegung, die die Chinesen gegen die westlichen Kolonialmächte
im Jahre 1919 aufstellten. Proteste auf diesem Platz haben eine ganz
besondere symbolische Bedeutung. Die Tatsache, dass sich rund um diesen
Platz viele öffentliche Gebäude befinden, war auch ein Grund
warum er für Proteste ausgesucht wurde. Die Proteste von 1989 begannen,
als Studenten der Beijing Universität dem früheren Generalsekretär
der Kommunistischen Partei, Hu Yaobang gedenken wollten. Er ist kurz
vorher verstorben und war für seine reformistischen Ansichten bekannt.
Hu Yaobang war ein Mann, der immer freundlich die Belange der Studenten
behandelte. Nach seinem Tod am 15. April veranstalteten Universitätsstudenten
Trauermärsche zu seiner Ehre. Diese führten schließlich
zu Versammlungen, wo mehr Demokratie, Autonomie der Universitäten,
größere Arbeitsmöglichkeiten und die Pressefreiheit gefordert
wurden.
Am 18. April organisierten tausende Studenten ein Sit-in am Tiananmen
Platz und präsentierten Sieben Forderungen. Aber diese Bewegung
und die Wünsche der Studenten wurden ignoriert. Am 22. April verlangten
die Studenten wieder einen Dialog und übergaben eine Petition dem
Gouverneur, aber ihre Forderungen wurden wieder zurückgewiesen.
Die Studenten verlautbarten dann die Gründung der Autonomen Studentenvereinigung
von Beijing. Bald danach begannen Arbeiter diese Vereinigung zu unterstützen
und die Beijing Workers Autonomous Federation schloss sich an. Diese
Entwicklung alarmierte ernsthaft das Politbüro, da die Vereinigung
nicht mehr ein einfacher Studentenprotest war sondern sich in eine Bewegung
verwandelte, der sich Menschen aus allen Gesellschaftsschichten anschlossen.
Sie wurde eine Bedrohung des kommunistischen Regimes und das Politbüro
hatte Angst, seine diktatorische Macht zu verlieren. Am 26. April verbot
die Regierung alle Demonstrationen. Die Schlagzeilen im offiziellen Sprachrohr
der Regierung, People's Daily: „Es muss eine klare Haltung gegen
Unruhen eingenommen werden“ zeigte, dass das Politbüro nicht
daran dachte, Zugeständnisse an die Protestierenden zu machen. Der
Leitartikel, der die Studentenbewegung als „Aufruhr“ verurteilte
und „Verschwörung“ nannte, erzürnte die Bevölkerung.
Am nächsten Tag versammelten sich 200.000 Studenten auf allen Hauptstraßen,
unterstützt von einer Million Bürgern.
Am 4. Mai verlasen die Studenten eine Deklaration und forderten von
der Regierung, die Korruption zu bekämpfen, die verfassungsmäßigen
Freiheiten zu garantieren, die wirtschaftlichen und politischen Reformen
zu beschleunigen, ein Pressegesetz zu erlassen und die Veröffentlichung
von privaten Zeitungen zu erlauben. Studenten von überall im Land
bewegten sich nach Beijing, um ihre Kollegen in der Hauptstadt zu unterstützen.
Die Einwohner von Beijing bildeten eine riesige Mauer rund um den Platz
und Arbeiter aus verschiedenen Teilen des Landes erklärten die Unterstützung
der Studenten. Die chinesische Regierung fürchtete jedoch, dass
die Annahme der Forderungen der Studenten den Anfang des Endes ihres
Regimes bedeuten würde: alle Rechte, die man den Studenten zugesteht
müssten auch den anderen Gesellschaftsschichten zugestanden werden.
Das war eine große Gefahr für das kommunistische Regime, welches
die Menschen eher als Produktionseinheiten betrachtet. Deswegen dachte
es, dass es bedeutend wichtiger für die Bevölkerung ist, zu
arbeiten als sich dieser Rechte zu erfreuen.
Der Hungerstreik der Studenten begann am 13. Mai und erfreute sich breiter
Unterstützung durch Intellektuelle und Lehrer. Innerhalb von wenigen
Wochen dehnte sich der Hungerstreik auf Millionen Menschen aus. Die Anzahl
der Protestierenden am Platz erreichte eine halbe Million. Zhao Ziyang,
ein Gemäßigter, der den Dialog zwischen den Studenten und
der Regierung in Gang zu bringen, wurde kurz darauf zum Rücktritt
gezwungen. Die kompromisslose Haltung Deng Xiaopings und seine Erklärung
des Kriegszustandes zwang Zhao und fast alle älteren Mitglieder
des Politbüros zurückzutreten. Ihre Idee, dass Gewalt benötigt
wird, um die Studentenproteste niederzuschlagen, führte zu der blutigsten
Operation sein den schrecklichen Tagen der Kulturrevolution.
Am Vortag des Kriegsrechtes strömte eine große Anzahl von
Studenten nach Beijing. Nach den Zahlen des Bahnministeriums kamen alleine
per Bahn zwischen dem 16. und 19. Mai 57.000 Studenten nach Beijing.
Die riesige Menge von Studenten, die hauptsächlich von außerhalb
der Stadt kamen, waren die Vertreter von 319 separaten Schulen. 78 Die
steigende Zahl am Platz alarmierte die Regierung zusätzlich. Die
Erklärung des Kriegsrechts erlaubte die Entsendung von 40.000 Soldaten
aus 22 einzelnen Divisionen nach Beijing (ein Großteil von ihnen
wurde von der Bevölkerung am Betreten der Stadt gehindert).
Der Volkswiderstand hielt jedoch nicht lange an. Am Morgen des 3. Juni
begannen die Truppen den Platz einzuschließen. Die Kämpfe
brachen am Nachmittag aus und am Abend haben Einheiten der Armee die
Barrikaden überrannt. Viele Einwohner von Beijing verloren ihr Leben
in den Kämpfen, ebenso wie Studenten, als die chinesische Armee
das Feuer wahllos in die Menge eröffnete und ihre Tanks jeden, der
sich ihnen in den Weg stellte zermalmte, sogar Zuschauer. Am Morgen des
4. Juni wurden alle Straßen, die zum Tiananmen Platz führten
abgeriegelt. Die Kämpfe dauerten ein oder zwei Tage an und am 9.
Juni hatten tausende Menschen ihr Leben verloren. Die Reinigungsoperation
beschränkte sich nicht nur auf die Zerstreuung der Massen. Zehntausende
Menschen wurden verhaftet, eingeschlossen Intellektuelle, Arbeiter, Politiker,
Studenten und Einwohner von Beijing. Jene Mitglieder des Politbüros,
die eine gemäßigte Haltung eingenommen haben wurden aus der
Partei ausgestoßen und verhaftet.
SZENEN NACH DEM MASSAKER
Das 1989 Tiananmen Platz Massaker war eine schreckliche Erinnerung für
jene, die das grausame Gesicht des Kommunismus vergessen haben. Die ganze
Welt sah wieder einmal wie wild, schonungslos und brutal die kommunistische
Ideologie ist, wenn sie sich selbst verteidigen muss. Das Asiaweek Magazin
beschrieb die chinesischen Machthaber, welche den Befehl für das
Massaker gegeben haben in folgender Weise, mit Worten wie “Paranoia,” “absurd,” “blutrünstig” kann
man nicht die Wut der Machthaber in Beijing erklären.79 Augenzeugen
des Massakers beschrieben die Szenen wie folgt:
... in einem Kommando hoben die Soldaten ihre Gewehre und feuerten eine
Salve auf Einwohner und Studenten, die zu Boden fielen. Sobald die Schüsse
aufhörten liefen Menschen nach vorne um die Verwundeten zu bergen.
Die Stufen einer Klinik in der Nähe von Xidan waren schon blutbedeckt.
Aber die Kämpfe auf der Kreuzung hörten nicht auf. Gepanzerte
Fahrzeuge überrannten die Straßensperren und stießen
Autos und Busse um. Die unbewaffneten Menschen hatten nur Ziegelsteine
... was sie zurück bekamen waren Kugeln ... auseinandergetriebene
Menschen rannten um ihr Leben. Soldaten rannten mit feuernden Gewehren
hinter ihnen her. Selbst wenn Einwohner in Höfe oder ins Gebüsch
liefen, holten sie die Soldaten heraus und töteten sie. 80
Tausende von Augenzeugen machten ähnliche Aussagen und gaben Einzelheiten
des Massakers und die Grausamkeit der chinesischen Armee bekannt. Aussagen
der Verwandten der Getöteten in dem Massaker erbrachten zusätzliche
Beweise der Grausamkeit. Einer von diesen war eine Bittschrift des "June
Fourth Victims' Network" von den Verwandten der Getöteten, welche
die Berichte von 105 Zeugen enthielt. Es folgt ein Teil der Aussagen:
Er wurde in den Hinterkopf geschossen, seine Schultern, Rippen und Arme
wiesen alle Schusswunden auf. Über seinem Bauchnabel gab es eine
Bayonettwunde von 7 bis 8 cm. Es war offensichtlich, dass er nicht sofort
starb, als ihn die Kugeln trafen, dann wurde er erstochen. Seine beiden
Handflächen wiesen tiefe Schnitte eines Bayonetts auf. Er musste
versucht haben, das Bayonett abzuwehren und wurde dabei geschnitten.
Als wir seinen Körper sahen, war der Oberkörper mit Blut bedeckt.
Es war entsetzlich anzuschauen. [Aus dem Bericht der Familie von Wu Guofeng,
ein 20-jähriger Student].
[Um unseren Sohn zu finden] gingen wir von Krankenhaus zu Krankenhaus.
Dort hingen Listen mit vielen Namen, vielleicht 400 auf jeder Liste.
Die Menschen drängten sich und versuchten, die Namen der vermissten
Angehörigen zu finden. wir gingen durch die Listen, ohne den Namen
unseres Sohns zu finden, dann sahen wir in den Krankenhäusern nach
den unidentifizierten Körpern. Es war mitleiderregend, Flecken von
Blut und Fleisch, junge Körper mit wild starrenden Augen. Aus dem
Bericht der Familie von Wu Xiangdong, getötet durch eine Kugel in
den Nacken].
Nach Tagesanbruch begruben die Soldaten die Toten am Chang’an
Boulevard, wo sie starben. Wang Nan und einige andere, die neben ihm
starben, wurden im Rasen vor der Gymnasium No. 28, westlich des Tiananmen
Platz begraben. Da man die Körper nicht tief genug begrub, wurden
um den 7. Juni, nach einem sintflutartigen Regen die Kleider der Toten
sichtbar. Sie begannen auch zu riechen. Daraufhin berichtete die Schule
die Angelegenheit an das Xicheng District Public Security Bureau. Die
Körper wurden gemeinsam von dem Gesundheitsbüro und von Büro
für öffentliche Sicherheit exhumiert. Diese wurden zu unidentifizierten
Körpern, da die Soldaten alle Dokumente (oder Sterbeurkunden) vorher
entfernt haben. [Aussage der Familie von Wang Nan, getötet im Alter
von 19 Jahren]. 81
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Unter dem kommunistischen Regime, welches die Menschen
lediglich als Produktionsmittel ansieht, werden auch die
Kinder zur Arbeit gezwungen, um zur Produktion beizutragen.
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Alle diese Aussagen zeigen das Ausmaß der menschlichen Tragödie
am Tiananmen Platz im Jahre 1989. Auf die gleiche Weise wie bei dem Großen
Sprung Vorwärts und der Kulturrevolution in der Vergangenheit zeigte
die chinesische Führung, dass sie dem menschlichen Leben nur wenig
Bedeutung beimessen und dass der Kommunismus ein unterdrückerisches
und diktatorisches Regime ist. Die chinesischen Gefängnisse sind
noch immer voll mit Menschen, die während des Vorfalls am Tiananmen
Platz verhaftet wurden.
Überdies sind das nicht die einzigen Faktoren, die China in einen
Terrorstaat verwandelt haben. Das kommunistische chinesische Regime verwendet
alle Arten von Unterdrückung und Brutalität, um sich selbst
an der Macht zu halten. Es verwendet seine eigenen Bürger wie Roboter,
um seine Wirtschaft aufrecht zu halten. Die Arbeitsbedingungen in China
und die allgemeine Situation der Bevölkerung sind ein schrecklicher
Beweis des skrupellosen, egoistischen und gefühllosen Charakters
von kommunistischen Regimen.
WIE GRUNDSCHULKINDER ZUR ARBEIT GEZWUNGEN WERDEN
So wie die chinesische Administration die Menschen in Ostturkestan zur
Arbeit zwingt, während sie den Profit der Arbeit einstecken, beutet
es auch sein eigenes Volk aus, um das System zu schützen. Einerseits
werden die Schuldigen an vorgetäuschten Verbrechen gezwungen, in
den Arbeitslagern zu arbeiten, andererseits muss das Volk für den
Staat arbeiten wobei die Gewinne weggenommen werden. Sogar die Kinder
der Grundschule werden verwendet, damit das Volk bis auf den letzten
Blutstropfen ausgebeutet werden kann. Da für das kommunistische
System die Menschen nur von Wert sind, solange sie produzieren können,
sind das Alter, Gesundheit und Arbeitsbedingungen der Betreffenden häufig
bedeutungslos. Demnach ist es für die kommunistische Denkweise völlig
normal, dass Kinder ebenfalls ausgebeutet werden müssen. Die Verwendung
von Kindern liefert billige Arbeitskraft und bietet einen ernsthaften
Vorteil für die chinesische Wirtschaft.
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Im kommunistischen System sind die Menschen nur solange
etwas wert, als sie produzieren und jeder muss zu Produktion
beitragen.
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In chinesischen Schulen wird Vieh gezüchtet, Landwirtschaft und
Schneiderei betrieben und sogar Feuerwerkskörper produziert. Manchmal
kommt es zu Massensterben unter den Kindern, weil sie generell zu gefährlichen
Arbeiten wie das Füllen und die Fertigung von Feuerwerkskörpern
herangezogen werden. Bei einer Explosion in dem Ort Fangling im Bezirk
Jiangxi starben 50 Kinder und eines wurde schwer verletzt. 82 Neben
der Bewältigung des Studieren und der Hausaufgaben sind die 200
Studenten der Schule auch für die Herstellung von Feuerwerkskörpern
verantwortlich. Der 13-jährige Schüler Gao Yun erzählte
der Reuter News Agency über seine Arbeit:
Wir begannen mit der Herstellung von Feuerwerkskörpern vor vier
Jahren, ein- bis zweimal pro Woche. Schüler der höheren Grade
machten die Rohre und die der niedrigeren Klassen befestigten die Zündschnüre.
Wenn wir mehr produzieren belohnte uns der Lehrer mit Bleistiften und
Notizbüchern. Wenn wir aber das Soll nicht erfüllten, durften
wir nicht nach Hause gehen. 83
Die kommunistischen Verwalter, die imstande waren die Kinder derart
gefährliche Aufgaben ausführen zu lassen zeigten dieselbe Gefühllosigkeit,
wenn es dazu kam, die Familie über den Tod eines Kindes zu informieren.
Sie sagten ihnen, „Es ist nicht so schlimm, sehen Sie es als Familienplanung.“ 84
Das bemerkenswerteste Beispiel der Art, wie die Menschen in China verwendet
werden, wie Maschinen zu arbeiten, sind die Arbeitsbedingungen, unter
denen sie zu arbeiten haben. Begriffe wie Liebe, Zuneigung, Verständnis,
Toleranz und Begeisterung haben natürlich wenig Bedeutung.
Chinesen beschreiben, wie sie andauernd gedemütigt, herabgemindert
und gezwungen werden, unter schrecklichen Bedingungen zu arbeiten, wie
sie Angst vor der Strafe haben und wie die Arbeitsbedingungen ein „allmählicher
Selbstmord“ ist. Einer der Gründe dafür sind die sanitären
Bedingungen, die in chinesischen Arbeitsstätten normalerweise sehr
schlecht sind. Die Arbeiter müssen gewöhnlich von sieben Uhr
früh bis spät in die Nacht arbeiten. Sie leiden häufig
unter tödlichen Krankheiten, da die notwendigen Maßnahmen
zum Schutz der Gesundheit nicht getroffen werden. Die psychologische
Herabminderung und die Behandlung wie Tiere versetzte sie umso mehr unter
Druck.
Eine Studie der australischen Forscherin Anita Chen aus dem Jahre 1998
bringt die Einzelheiten dieser Umwelt zum Vorschein. Diese Studie diskutiert
einen Brief von 20 Arbeitern aus der Schuhfabrik in Zhaojie in der Provinz
Guangdong. Sie konzentrierte sich insbesondere auf Vorfälle die
Arbeiter aus anderen Bezirken durchmachten und die sanitären Verhältnisse
und Sicherheits-bedingungen in dem Joint Venture aus Staats- und Privatkapital.
Nach diesem Brief patrouillieren mehr als 100 Wachen andauernd in der
Fabrik und die zugezogenen Arbeiter dürfen die Anlage nie verlassen.
Einer der Arbeiter beschrieb, was dort vorging:
Schläge und Missbrauch sind alltägliche Ereignisse. Andere
Bestrafungen sind: für alle sichtbar auf einem Stuhl stehen, mit
dem Gesicht zur Wand über die eigenen Fehler nachdenken oder in
hockender Stellung verbleiben. Das Personal und Arbeiter müssen
oft von 7:00 Uhr bis Mitternacht arbeiten. Viele erkrankten ... Während
der Arbeitsstunden ist es sogar schwierig, die Erlaubnis zum Wassertrinken
zu erhalten. 85
Man soll nicht glauben, dass dies ein Ausnahmefall eines brutalen lokalen
Managers ist. Gleichartige Bedingungen gibt es in Fabriken in ganz China,
ganz besonders in Ostturkestan. Die auffälligsten Merkmale von solchen
Plätzen sind Strafen für beinahe jede Handlung. Zur Verhängung
von solchen Strafen gehörte: das Lachen und Sprechen während
der Arbeitszeiten, das Herumlungern in Geschäftsräumen außerhalb
der Arbeitszeiten und das Brennen lassen von Licht. Selbst die Zeit,
die ein Arbeiter auf der Toilette verbringt, ist streng überwacht.
Es gab sogar Fälle, wo ein Mitarbeiter mit einer Geldstrafe von
zwei Tageslöhnen bestraft wurde, weil er öfters als zweimal
pro Tag auf die Toilette ging. 86
In vielen anderen Bereichen wird die Brutalität und Gewalt, die
so sehr Teile des kommunistischen Systems sind, von den Soldaten oder
der Polizei auf den Arbeitsplätzen verübt. Sicherheitsoffiziere
verwenden häufig Elektroschocker, um die Befolgung der Geschäftsordnung
zu erzwingen und sind in dauernder Zusammenarbeit mit der lokalen Polizei
Auf diese Weise verhindert man den Protest der Arbeiter über ihre
Arbeitsbedingungen oder wegen unbezahlter Löhne.
GESELLSCHAFTLICHER KOLLAPS IN CHINA
Die Katastrophe, die der Kommunismus China bescherte, ist bei weitem
nicht auf die aufgezählten Beispiele beschränkt. China litt
viele Jahre unter einem despotischem Regime und macht gegenwärtig
einen ernsten sozialen Kollaps durch. Ansteigende Arbeitslosigkeit, unbezahlte
Löhne, Erhöhung der Verbrechensrate und Nachrichten von Protesten
und Zusammenstößen, die täglich im ganzen Land ausbrechen,
sind eine offenkundige Aufdeckung, welchen Schaden der Kommunismus einer
Gesellschaft zufügen kann. Einerseits gibt es die laufenden Verletzungen
der Menschenrechte, andererseits die ungerechte Verteilung des Einkommens.
Beide Tatsachen beschleunigen den gesellschaftlichen Zusammenbruch Chinas.
Die Chinesen werden wie Versuchskaninchen verwendet und werden von einer
Katastrophe in die andere gezerrt.

Eines der wichtigsten Anzeichen moralischer Degeneration, welches sich in
China bemerkbar macht ist die schnelle Ausbreitung der Prostitution. Eine
Anzahl von Büchern haben das wahre dunkle Gesicht Chinas gezeigt, die
Drogenwelt, den Mädchenhandel und die Perversion. |
Kürzlich gab es eine riesige Verbrechsenswelle in China mit einem
gewaltigen Anstieg von Diebstahl, Prostitution und Mädchenhandel,
Drogenmissbrauch und Wirtschaftskriminalität. Die Arbeitslosigkeit
und eine Abwanderungswelle aus den ländlichen Gebieten in die Städte,
führten zu einem Anstieg an Diebstahl und Raub in den Stadtgebieten.
Der Drogenhandel ist eines der Verbrechen, welches in den letzten Jahren
am stärksten anstieg. Die geistige Leere, die der Kommunismus mit
sich bringt führte zu einem starken Anstieg des Drogenhandels und
Missbrauchs.
Newsveek, 3.12.01 |
Çin'in
Uyuşturucu Atağı |
boomender handel mit sex-sklaven
Bücher von junge Chinesinnen über Drogen, Sex und
Frauen-Triangel verkaufen sich wie warme Brötchen.
Newsweek 3.12.01
Nachrichten über den rapiden Anstieg der Drogendelikte
erscheinen häufig in den Weltmedien. Nach einem Bericht
in Newsweek Ende 1997 suchten landesweit 540.000 Drogenabhängige
Programme, die ihnen helfen ihre Abhängigkeit zu überwinden.
Diese Zahl beträgt nunmehr 800.000. Drei Viertel der Betroffenen
sind unter 25.
|
Statistische Studien belegen, dass die Verbrechensrate unter Frauen
außergewöhnlich hoch ist und weiter steigt. Die Verbrechen
gegen Frauen wie Prostitution und Mädchenhandel ist ebenfalls im
Steigen begriffen. Frauen und Kinder sind häufig in der Prostitution
verwickelt. Diese Verbrechen zeigen die moralische Degeneration, die
in der chinesischen Gesellschaft vor sich geht. Erhöhte Bestechlichkeit
und Korruption sind ein anderes Element des beginnenden gesellschaftlichen
Zusammenbruchs in China.
Die chinesische Jugend erfährt gegenwärtig eine
gewaltige moralische Degeneration, da sie jahrelang dem darwinistischen
Gedankengut ausgesetzt waren und ohne moralischen und geistigen
Werte erzogen wurden. Der obige Bericht des Newsweek Magazins
bringt den Situation, in der sie sich befinden in die Öffentlichkeit.
Li Meijin, ein Kriminologe an der People's Public Security
University, gab bekannt, dass die Zahl der Raubüberfälle
während der 90-er Jahre um 3.000 Prozent in die Höhe
schoss. Eine Studie in diesem Bericht beschreibt, dass Dreiviertel
der begangenen Verbrechen zwischen 1978 und 1998 durch junge
Menschen zwischen 14-25 Jahren begangen wurden.
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Die chinesische Kommunistische Partei ignoriert alle Arten von geistiger
Erziehung und ist fest überzeugt, dass es möglich ist, Menschen
wie Tiere zu erziehen. Wie wir gesehen haben versucht sie z.Zt. mit einem
selbst geschaffenen Ungeheuer zu ringen. Um mit dem Verbrechen umzugehen,
greift sie zu immer brutaleren Mitteln. Verhaften, hinrichten und bestrafen
von immer mehr Menschen ist sicherlich nicht der richtige Weg mit diesem
psychischen und moralischen Niedergang fertig zu werden. China sieht
sich gegenwärtig dem unvermeidlichen Resultat aller kommunistischen
Regime gegenüber und der erste Schritt, mit diesem Problem fertigzuwerden
liegt in der Heranbildung einer starken und gesunden Generation. Nur
derjenige mit einer geistigen Bildung kann hoffen, die Immoralität
und das Böse vermeiden zu können. Jemand, der keine Kenntnis
von Gott und Seiner Religion hat, der Ihn nicht liebt und Ihn nicht fürchtet
und der nicht erwartet, dass er selbst Rechenschaft ablegen muss, hat
keinen triftigen Grund, das Böse zu vermeiden. Nur die religiöse
Moral bewahrt einen vor einem sündhaften und unmoralischen Leben.
Gott hat Schandbarkeiten verboten:
… "Verboten hat mein Herr nur Schandbarkeiten, öffentliche
oder verborgene, die Sünde schlechthin und unrechtmäßige
Gewalttaten, und dass ihr Gott andere Gottheiten an die Seite stellt,
wozu Er euch nicht ermächtigte, und dass ihr von Gott aussagt, was
ihr nicht wisst." (Quran, 7:33)
Wer Gott fürchtet, befolgt bedingungslos diese Gebote:
Gläubig sind nur die, welche an Gott und Seinem
Gesandten glauben- und danach nicht mehr zweifeln- und sich mit Gut und
Blut auf Gottes Weg einsetzen. Das sind die Aufrichten. (Quran, 49:15)
DER CHINESISCHE STAAT VERGIFTET SEINE BÜRGER
Das Anwachsen der Prostitution und des Drogenmissbrauches in China ist
ebenfalls der Grund für die Verbreitung von ansteckenden Krankheiten,
incl. AIDS. Nach offiziellen Zahlen gibt es heute ca. eine halbe Million
AIDS-Kranke in China, die wahre Anzahl wird weit höher geschätzt.
Dennoch unternimmt der chinesische Staat weder konkrete Maßnahmen,
um gegen den moralischen Verfall anzukämpfen, noch um AIDS einzudämmen.
Jüngsten Informationen nach erkennt man, dass statt die Ausbreitung
von AIDS zu unterbinden die chinesische Regierung seine Verbreitung fördert.
Eine der wichtigsten Gründe der Ansteckung ist der Blutverkauf der
Bevölkerung, der in sehr unhygienischen Bedingungen vor sich geht.
Die chinesischen Behörden kaufen das Blut ihrer Bürger zu sehr
niedrigen Preisen. Man verspricht den Menschen, dass für fünf
Dollar pro Spritze, lediglich die Plasmazellen entnommen werden und das
restliche Blut wieder dem Körper zugeführt wird. Der wiederholte
Gebrauch der gleichen Spritzen führt nicht nur zu einer Verbreitung
von AIDS, sondern auch von vielen anderen ansteckenden Krankheiten.
CHINA GIBT DEN KOMMUNISMUS NICHT AUF
Maos Nachfolger Deng Xiao Ping begann unterschiedliche wirtschaftliche
Reformen bei dem Versuch, die Wirtschaft zu stabilisieren. Diese Versuche,
einschließlich der Anpassung von einigen Prinzipien des freien
Marktes an den Kommunismus, ließen die chinesische Wirtschaft wieder
erstarken. Dank diesen Reformen können westliche Firmen in China
investieren und privaten Firmen ist es erlaubt zu arbeiten. (In Wirklichkeit
ist die PLA [Peoples Liberation Army] der Partner der meisten privaten
Firmen, deren Vorstand mit Generälen besetzt ist)
Das ließ manche Leute denken, dass China endlich mit den Lehren
Maos gebrochen hat und eine demokratischere Mentalität entwickelt.
Doch wenn man untersucht, was sich in China in den letzten 20 Jahren
ereignet hat, haben alle diese sogenannten Reformen und Korrekturen ein
tiefer verwurzeltes kommunistisches System hervorgebracht.
So wie eingefleischte Kommunisten meinen, dass der Zusammenbruch der
Sowjet Union der „Konsequenz einer falschen Anwendung des Marxismus“ war,
so sehen Maoisten in China und in anderen Teilen der Welt, dass der augenblickliche
gesellschaftliche Zusammenbruch Chinas ein Ergebnis einer „inkorrekten
Anwendung“ ist. Nach der kommunistischen Ideologie muss die ideale
kommunistische Gesellschaft durch eine Anzahl von Phasen gehen. Zuerst
kommt der Kapitalismus gefolgt von einer Übergangszeit der Sozialismus
und schließlich der Kommunismus. Der wahre Grund für das momentane
kapitalistische Bild Chinas ist deswegen nur das Bemühen, zu einer
idealen kommunistischen Gesellschaft zu kommen. China unternimmt alles
was es kann, um das kapitalistische Bild nur auf den Wirtschaftssektor
zu begrenzen. In der politischen Arena ist es weiterhin dem Maoismus
treu. Um den Übergang zum Sozialismus, einen wichtigen Schritt auf
dem Weg zum Kommunismus, möglich zu machen, versucht das Land die
Kommunistische Partei in eine Sozialistische umzuwandeln.
 
Die Spuren der Katastrophen des Kommunismus in China können überall
im Land unschwer erkannt werden. |
China erlebt heute alle Erscheinungen des wilden Kapitalismus, welche
für die Übergangsphase zum Sozialismus für notwendig gehalten
werden. Die Ungleichheit der Einkommensverteilung, die steigende Arbeitslosigkeit,
die Steigerung des Reichtums der Wohlhabenden, (die Armen immer ärmer)
und der moralische Zusammenbruch als Resultat waren beabsichtigt, um
das Volk denken zu lassen, dass die „Zeit Maos“ die beste
war. Obwohl der Maoismus eine brauchbare Alternative ist, hat das grausame
Regime das Blut von Millionen Menschen an seinen Händen kleben.
In anderen Worten: Die Menschen kamen aus dem Regen in die Traufe.
Kürzliche Untersuchungen in China haben ergeben, dass im Land noch
immer ein Interesse an Mao existiert und dass ein großer Teil der
Gesellschaft an die Zeiten des Vorsitzenden Mao zurückdenkt. Die
Unsicherheit und der Zusammenbruch wegen der kapitalistischen Reformen,
der in den 70-er Jahren begann und seinen Höhepunkt im Jahre 1986
hatte, führte dazu, dass Mao wieder auf die Agenda des Landes gesetzt
wurde. Eine Ausgabe von 1992 des Atlantic Monthly magazin beschreibt
Chinas Rückkehr zum Maoismus wie folgt:
Ende letzten Jahres ging eine überraschender neuer Wahn pro Mao
durch ganz China. Es fehlte jedoch der politische Rausch der Kulturrevolution,
als weinende Anhänger von Mao in seinem Namen durch China marschierten
und vermeintliche Feinde seiner Revolution töteten und sogar Mao-Knöpfe
an ihr nacktes Fleisch hefteten. Diese modernen Verblendungen waren damals
weit verbreitet... Als Folge der Kapitalisierung des Mao-Wahns verkaufte
der staatseigene Buchladen Xinhua im letzten Jahr mehr als 10 Millionen
Kopien einer neuen vierbändigen Ausgabe der Werke Maos. Staatseigene
Filmstudios produzierten Dokumentardramen. Es war beabsichtigt, Mao mittels
einer emotionsgeladenen Szene in dem 1991 gedrehten Film „Mao Zedong
und sein Sohn“ dadurch menschlicher erscheinen zu lassen, dass
er über den Tod seines Sohnes Anying im Koreakrieg gegen die Amerikaner
informiert wurde. Die Bemühungen, Mao menschlicher darzustellen
wurden mit der Propagandaversion der „Geschichte von Mao Zedong“ fortgesetzt. 87
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Der vom Staatsoberhaupt Jiang Zemin vorbereitete Propagandaplakat
zeigt den Einfluss des Maoismus auf die Chinesische Administration.
Das Poster zeigt auf der linken Seite Mao, Deng Xiaoping
und Jiang Zemin.
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Die Pro-Mao Propaganda wird heute noch fortgesetzt. Beijing Television
strahlte Quizshows aus, in welchen die Kandidaten nach gut bekannten
Zitaten von Mao befragt wurden oder Daten, Orte und Zusammenhänge
mit anderen seiner Zitate nennen mussten. Poster wurden aufgehängt
und seine Lehren immer wieder über Radio und Fernsehen gesendet.
Auf Grund der intensiven Propaganda sehen die Chinesen in Mao einen Retter
und fühlen sogar eine Art mystische Zuneigung zu ihm. Viele glauben,
dass Mao sie vor Unfällen, Übel und Krankheit schütze.
In seinem Buch The Sun That Never Sets betont der chinesische Forscher
und Journalist Jia Lusheng noch gewisse andere Tatsachen: Nach Ansichten
von Jia zeigt die Zuwendung zu Mao eine Sehnsucht nach den Tagen, als
das Land noch sicherer erschien. Er schreibt, dass schlechte Führung,
eine heruntergekommene Gesellschaft und die steigende Verbrechensrate
halfen, die Sehnsucht nach Mao zu verstärken. Ein großer Teil
der Chinesen stellt sich vor, dass die Sonne über China wieder aufgeht,
sobald Maos Ideologie wieder zum Leben erweckt wird.
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Die maoistische Propaganda bewegt
sich mit voller Geschwindigkeit vorwärts. Dank dieser
Propaganda wird Mao noch immer von einem großen Teil
der chinesischen Bevölkerung als Retter gesehen.
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Aus diesen Analysen erkennt man, dass China keineswegs dem Kommunismus
den Rücken zugekehrt hat, sondern dass sich das Land in Richtung
strengerer Formen des Kommunismus innerhalb des Rahmens eines festen
Programmes bewegt. Die kommunistische Ideologie bedeutet Fortsetzung
der Unterdrückung in Ostturkestan. Das liegt daran, dass die kommunistische
Ideologie immer ein unerbitterlicher Feind der Muslime und des Islams
war und immer sein wird.
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Als Mao im Jahre 1976 starb, hinterließ er
60 Millionen Tote und 10 Millionen Gefolterte. Die getreuen Maoisten
setzen die Ermordung von Menschen, die sie als “gewöhnliche
oder politische Verbrecher” bezeichnen, weiter fort. Diejenigen,
die man mit einer Kugel von hinten ins Herz tötet werden mit
Plakate mit den Details ihrer sogenannten Verbrechen bedeckt. |
DER CHINESISCHE “TERRORISMUS” BETRUG
Der terroristische Angriff auf die USA am 11.September 2001 brachte
eine neue strategische Ordnung, und viele Gleichgewichte in der Welt
wurden ändern. Die Vereinigten Staaten begannen einen weltweiten
Krieg gegen den internationalen Terrorismus, der dieses Land als sein
Hauptziel betrachtet. Einige Länder profitierten jedoch von diesem
Kampf und hofften, ihn zu ihren Gunsten ausnützen zu können.
Darunter befand sich China als das bedeutendste Land.
China versuchte die Reaktion der Vereinigten Staaten auf den Terrorismus
als einen “Krieg gegen Muslime” darzustellen und verfasste
im Oktober 2001 eine Nachricht. Diese sagte im Wesentlichen, dass China
mit der westlichen Welt gegen die Islamischen Terroristen in Ostturkestan
zusammenarbeiten wolle.
Yeni Şafak, 15.1.02 |

Radikal, 26.12.01 |
Yeni Safak, 15.1.02
CHINAS 11. september Grausamkeit
Die Grausamkeiten, die China an den Muslimen in Ostturkestan beging
erreichten nach dem 11. September unakzeptable Dimensionen.
Radikal, 26.12.01
beijing zermalmt die uighuren nach dem 11. september
Der US-Krieg gegen den Terror hat die chinesische Unterdrückung
in Ostturkestan verstärkt. The New York Times schrieb über
die Hinrichtungskampagne Beijings gegen die Uighuren.
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Jedoch die Aussage Chinas ist ein klarer Widerspruch. Die Bewohner von
Ostturkestan führen einen völlig gerechtfertigten Kampf, um
ihre eigenen Werte und Kultur zu schützen, nach ihrer eigenen Religion
zu leben und ihre eigene Sprache zu sprechen. Während vieler Jahre
wurde dieser Kampf, Dank der Vernunft der Ostturkestanischen Führer
nur auf rein demokratischer Ebene geführt. So wie in jeder anderen
Gesellschaft mögen auch Gruppen in Ostturkestan existieren, die
eher zur Anwendung von Gewalt tendieren, aber das ändert nichts
an der Tatsache, dass der Kampf in Ostturkestan gerechtfertigt ist. Wir
haben in diesem Buch gelesen, dass die wirklich terroristische Macht
in der Region das Chinesische Regime ist, die einen langfristigen Völkermord
gegen die unschuldigen Muslime von Ostturkestan begeht.
Westliche Kommentatoren beeilten sich, auf diese Tatsachen hinzuweisen.
Der frühere Senator Jesse Helms war einer von diesen. Ein weiteres
Beispiel ist ein Artikel der The Washington Times vom 14. Oktober 2001,
der kurz nach der chinesischen Propagandaintiative mit dem Titel “Vorsicht
mit den Verbindungen Chinas mit den Taliban” herausgegeben wurde.
Helms war lange Jahre der Republikanische Senator für North Carolina
und hatte im Foreign Relation Committee des Senates einen Sitz. In seinem
Artikel beschrieb er, wie betrügerisch sich China verhielt, um die
Unterstützung der Vereinigten Staaten und des Westens zu erhalten.
Er berichtete über die engen Verbindungen zwischen China und dem
Taliban Regime und dass China gegen beide, den Islam und den Westen feindlich
gesinnt war.
Radikal, 12.01.02 |

Yeni Şafak, 15.1.02 |

Milliyet, 9.1.02 |
CHINAS MASSAKER
Amnesty International hat bekannt
gegeben, dass die chinesische Administration Tausende von uighurischen
Muslimen verhaftet und hunderte hingerichtet hat. Sie berichtete,
dass China Kleidungsrichtlinien für die ostturkestanischen Muslime herausgab und alle Formen
von religiösem Brauchtum zu verhindern versucht.
Milliyet, 9.1.02
die opfer des 11. septembers
China begann eine Kampagne der Einschüchterung der uighurischen
Türken. Beschneidung, Hochzeits- und Begräbniszeremonien
wurden verboten.
Radikal, 12.01.02
glückliche hinrichtungen aus china
China, das seine eigenen Bürger mit wilder Hingabe hinrichtet,
vervollständigte den Sturm in 2001, als 40 Menscpro Es ist
bekannt, dass China seine eigenen Bürger in wilder Unbekümmertheit
hinrichtet. Das Jahr 2001 wurde mit 40 Exekutionen in einer Woche
beendet. Beijing will die Menschen bis zum chinesischen Neujahr
im Februar “zermalmen”.
Yeni Safak, 26.12.01
Alarm in ostturkestan
Yeni Safak, 15.1.02
religiöses fasten verboten |
… Die zweite Ratio mit den Chinesen zu arbeiten ist die irrige
Annahme, dass China und die Vereinigten Staaten ein gemeinsames Interesse
im Kampf gegen den Terrorismus hätten. Welch naive und gefährliche
Fantasie. Tatsache ist, das die Kommunistische Chinesische Regierung
mit allen terroristischen und den Terrorismus unterstützenden Schurkenstaaten
des Nahen Ostens enge Beziehungen pflegen…
  
(oben) Ostturkestanische Muslime mit ihren Kindern durch maoistische
Milizen getötet.
(oben rechts) Muslime wurden ohne triftigen Grund verhaftet, auf
einen Lkw geladen, der Öffentlichkeit vorgeführt und
an unbekannter Stelle hingerichtet.
(Seite) Seit 1992 gab es einen gewaltigen Anstieg in der Zahl der
Bewohner aus Ostturkestan, die auf Grund unbegründeter Beschuldigungen
in Arbeitslager gebracht wurden. |
Alle die sich vorstellen, dass die Vereinigten Staaten ein gemeinsames
Interesse haben, den Terrorismus gemeinsam mit China zu bekämpfen,
begründen wahrscheinlich ihre Annahme mit der Auseinandersetzung
Chinas gegen den angeblichen Uighur-Terrorismus in der Xinjiang Provinz,
früher als Ostturkestan bekannt. Aber hier gibt es eine hässliche
Falle: Wenn die Vereinigten Staaten keine Unterstützung ihrer antiterroristischen
Bemühungen mehr von Beijing bekämen, wäre der Preis dafür
die Duldung eines chinesischen Überfalls auf die Uighuren. Das würde
eine moralische Katastrophe sein, da es keine Rechtfertigung gibt, die
Uighuren mit den mörderischen Fanatikern, die uns bewiesenerweise
Böses wollen, in einen Topf zu stecken. Die Uighuren befinden sich
in einem Freiheitskampf gegen die tyrannische Herrschaft von Beijing,
der hauptsächlich friedlich verläuft. Dafür wurden sie
bösartig unterdrückt, indem die chinesische Regierung politische
Gefangene foltert, Moscheen zerstört und das Feuer auf friedliche
Demonstrationen eröffnet.
Die Vereinigten Staaten können und dürfen nicht annehmen,
dass China eine Teillösung des Terrorismus darstellt. In Wirklichkeit
ist das Kommunistische China selbst ein sehr großer Teil dieses
Problems. 88
Wie wir gesehen haben sind die Amerikaner sehr wohl über die Vorgänge
in Rot China informiert. Sie wissen von der schrecklichen Unterdrückung
der Muslime in Ostturkestan und deswegen betrachten sie China nicht als “einen
Teil der Lösung des Terrorismus” sondern als einen Teil des
Terrorismus selbst.
Diese Auffassung wird jetzt von vielen im Westen geteilt. Zahlreiche
Personen ermahnen zur Vorsicht vor jenen Ländern, die hoffen, aus
dem Kampf der USA gegen den Terrorismus Vorteile herausschlagen zu können.
Thomas Beal, einer der Herausgeber der The Asian Wall Street Journal
betont in seinem Artikel vom 5. November 2001:
Chinas falsche Empörung zeigt, wie es von der weltweiten Ablehnung
der Angriffe auf Amerika profitiert, um sein 10-jähriges scharfes
Vorgehen gegen den ethnischen Nationalismus und die Religion in Xinjiang,
wo Muslimische Türkische Uighuren die Hälfte der in der Region
lebenden 18 Millionen Menschen ausmacht, zu rechtfertigen. Durch die
Unterstützung oder zumindest durch fehlende Opposition gegen die
Angriffe der USA gegen Osama bin Laden hofft Präsident Jiang Zemin
größere Sympathien von jenen westlichen Regierungen zu erhalten,
die kritisch den chinesischen Menschenrechtsakten gegenüberstehen.
Die Busch Administration muss den Versuch Chinas zurückweisen,
den Angriff auf Amerika mit seinem separatistischen Problem gleichzusetzen.
Sie darf keine stillschweigende oder andersartige Unterstützung
für Chinas Missbrauch an den Muslimen in Xinjiang geben…89
Später in dem Artikel bezieht sich Beal auf die Unterdrückung
der Menschen in Ostturkestan durch das Chinesische Regime und sagt aus,
dass sie weiterhin andauert. Er schloss seinen Artikel mit diesen Worten:
Die Vereinigten Staaten dürfen bei den Übergriffen Beijings
gegen die Uighuren keine Beihilfe leisten, da dieses Volk nur zu gut
weiß, warum Amerika einen Krieg gegen den Terrorismus führt.90
Die Türkei, für seinen Teil, muss diese Tatsachen in seinen
Beziehungen mit China berücksichtigen und diplomatische Kanäle
verwenden um den gerechten Kampf seiner Landsmänner und Religionsbrüder
zu unterstützen.
DIE LÖSUNG LIEGT IN DER BESEITIGUNG DER BASIS DES
DARWINISMUS
Wir haben bisher betont, dass der Darwinismus und der Materialismus
die philosophische Grundlage der chinesischen Brutalität bildet.
Wir haben ebenso den Zusammenhang zwischen Darwinismus und Kommunismus
berührt. Die vielen Beispiele, die in anderen Werken über die
Zusammenhänge zwischen Darwinismus und anderen gottlosen Ideologien
behandelt wurden, zeigen wie der Darwinismus die Welt in eine Stätte
von Kriegen und Konflikten verwandelte und für den Rassismus und
Ethnischen Reinigung verantwortlich ist. Wie kommt es, dass der Darwinismus
die Menschen zu Kriegen, Anarchie, Chaos und Konflikten verleitet (und
dass sie diesen Tatbestand als Teil der Natur des Lebens sehen)?
• Nach der irreführenden Ansicht des Darwinismus sind Menschen
das Produkt von Naturgesetzen und glücklichen Umständen. Sie
sind eine Art von fortschrittlichen Tieren, die nur deshalb existieren,
weil der Stärkere überlebt. Es gibt daher keinen Grund, warum
er nicht solche tierische Züge wie Aggression, Unbarmherzigkeit
und Gewalt an den Tag legen soll. Darüber hinaus sind wir für
diese Charakterzüge nicht verantwortlich, da der Mensch das Produkt
von Zufall und Naturgesetz sind. Diese Idee wird in den geschriebenen
und visuellen Medien gefördert, trotz der Tatsache, dass sie keine
wissenschaftliche Grundlage hat. Bildungseinrichtungen stellen sie dar,
als wäre sie eine bewiesene Tatsache. Das führt dazu, dass
die Menschen dem Zauber des Darwinismus unterliegen, ohne sich dessen
bewusst zu sein. Das Resultat ist, dass junge Menschen nicht in die Richtung
der Liebe, des Mitleids und Aufopferung geführt werden sondern sich
dem Verbrechen, der Gewalt und dem Bösen zuwenden.•
•
 |
Der Darwinismus und der Materialismus behaupten, dass der menschliche
Fortschritt von Konflikten abhängt, deren Ergebnis das Überleben
des Stärkeren ist. Die Tatsache, dass dies vorgebracht wird, als
wäre es eine wissenschaftliche Tatsache und dass es von Staatsmännern,
Herrscher und Militärs über die Jahre bestätigt wurde,
führte zu Millionen von Toten, einer große Anzahl von Verkrüppelten
und zerstörten Städten und Nationen. Die Menschheit hat zwei
Weltkriege hinter sich und versinkt in Konflikten, Anarchie und Terrorismus,
weil der Darwinismus den Konflikt als wesentlichen Bestandteil des Fortschrittes
verherrlicht.
•
• Der Darwinismus sieht das Leben als unaufhörlichen Kampf,
in dem nur die Starken überleben können, solange sie skrupellos
sind. Daher wird der “unlautere Wettbewerb” als berechtigt
angesehen. Wenn das Leben ein Kampf ist, dann ist Krieg der einzige Weg
um zu überleben und die Skrupellosigkeit der einzige Weg sich selbst
zu beschützen. Nach dieser irreführenden Idee ist der Schwache
und Kranke dazu verdammt zermalmt und eliminiert zu werden.•

Wer
den Kommunismus unterstützt, will die Welt von Konflikten,
Kämpfen und Terror beherrscht sehen. Muslime, die der Islamischen
Moral folgen, möchten eine Welt sehen, wo Kompromiss über
Kampf, Bruderschaft über Konflikt und Liebe und Frieden über
Terror die Oberhand behält. |
Der Darwinismus verführt die Menschen und Gesellschaften zur Skrupellosigkeit
und Grausamkeit, betrachtet Kriege und den Konkurrenzkampf als eine biologische
Notwendigkeit und behauptet, dass Blutvergießen und Leiden (und
auch die Zufügung von Leid) die Samen des Fortschritts sind. Er
betrachtet all das als ein “Naturgesetz.” Wird so eine Idee
die offizielle Ideologie eines gesamten Staates, dann ist der Terror
ein unvermeidbares Resultat.
Aus diesem Grund bringt die Eliminierung und Entfernung der darwinistischen
Ideologie auch die Eliminierung der Philosophie der Konflikte und ihrer
verschiedenen Erscheinungsformen mit sich. Das schwarze Gesicht des Darwinismus
muss demaskiert werden und große Anstrengungen müssen unternommen
werden, um den Menschen zu helfen Gott anzuerkennen und an Ihn zu glauben.
Das starke moralische Verhalten aus der Religion muss der Gesellschaft
eingehend erklärt werden.
Gott gebietet den Menschen unter allen Umständen gerecht zu sein,
den Frieden zu lieben, tolerant zu sein und sich dem Chaos und der Sündhaftigkeit
zu widersetzen. Das Wesen der religiösen Moralität bedeutet
demnach die Wiederherstellung von Frieden und Sicherheit. Alle drei Göttlichen
Religionen (Christentum, Judentum und der Islam) widersetzen sich den
Konflikten und der Gewalt. Die Ablehnung der darwinistischen Philosophie
und ihr Ersatz durch eine religiöse Moral bedeutet den Ersatz von
Hass und Konflikt durch Liebe, Barmherzigkeit, Toleranz und Vergebung. |